Hintergrund

Merkblatt über die Angabe regionaler CO2-Werte beim Handel von Rapssaaten zur Biodieselherstellung

Im Hinblick auf bevorstehende Verschärfungen der Klimaschutzanforderungen an Biokraftstoffe muss die CO2-Bilanz von Biodiesel verbessert werden. Dafür ist eine Weitergabe des CO2-Wertes für Rapssaaten vom Landwirt über den Landhandel, die Ölmühle zum Biodieselhersteller zwingend notwendig. Um dabei den bürokratischen Aufwand für die Landwirtschaft und den Landhandel möglichst gering zu halten, gibt dieses Merkblatt eine Übersicht über die notwendigen Angaben und stellt die hierfür erforderlichen Tabellen und Karten zur Verfügung.

Mit der Umsetzung dieser Empfehlungen liefern der Landwirt, der Erfassungshandel, die Ölmühle und der Biodieselhersteller einen wichtigen Beitrag für den Nachweis der Klimaschutzwirkung des aus den Rapssaaten erzeugten Biodiesels.


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Hinweis: Die Tabellen der 1. Auflage dieses Merkblattes (Stand: 28. Februar 2014) sind nicht mehr aktuell und sollten daher nicht mehr verwendet werden!

Vorträge 3-MCPD-Informationsveranstaltung

Berlin, Januar 2010 - Am 25. Januar 2010 fand in Berlin die von BLL (Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V.) und OVID (Verband der ölsaatenverarbeitende Industrie in Deutschland e. V.) organisierte Informationsveranstaltung zu 3-MCPD- und Glycidyl-Fettsäureestern in Lebensmitteln statt.

Hier können Vorträge der Referenten heruntergeladen werden:

Dr. Rüdiger Weißhaar, CVUA: Bestimmung von Fettsäureestern von 3-MCPD und Glycidol – Überblick über die verschiedenen Methoden

Dr. Mark W. Collison, ADM: Direct determination of MCPD esters and glycidyl esters by LCMS

Dr. Jan Kuhlmann, SGS: Ein neues analytisches Verfahren zur Bestimmung von Glycidyl- und MCPD-Fettsäureestern mittels GC-MS

Dr. Karel Hrncirik, Unilever: 3-MCPD esters formation in vegetable oil refining – Current state of knowledge

Dr. Jens-Peter Krause, Dr. Frank Pudel, PPM: Quellen für die Bildung von 3-MCPD-Fettsäureestern bei der Verarbeitung von Ölpflanzen

Prof. Dr. Bertrand Matthäus, MRI: Möglichkeiten der Minimierung von 3-MCPD-Fettsäureestern und verwandten Substanzen in Pflanzenölen

Dr. Knut Franke, Dr. Ulf Strijowski, DIL: Ansätze zur nachträglichen Verringerung der Gehalt an 3-MCPD-Fettsäureestern in raffinierten Ölen

 

3-MCPD-Fettsäureester in Lebensmitteln – Forschung und Kooperationen zur Reduzierung

Berlin, Juli 2009 - Es ist bereits seit einigen Jahren bekannt, dass freies 3-MCPD in fett- und salzhaltigen Lebensmitteln vorkommen kann, die mit hohen Temperaturen verarbeitet werden. 2007 wurde erstmalig auch eine Vorstufe von 3-MCPD in einigen raffinierten Speiseölen und weiterverarbeiteten Lebensmitteln festgestellt: 3-MCPD-Fettsäureestern (kurz: 3-MCPD-FE). Welche Risiken von diesen Stoffen ausgehen sowie einen Überblick über den Forschungsstand und die Kooperationen zur Reduzierung können Sie in dieser Presseinformation nachlesen.

Download des Hintergrundpapieres als PDF-Dokument

 

Wissenschaftliche Hintergründe zur 3-MCPD-Fettsäureester Thematik

Berlin, März 2009 - Was sind 3-MCPD und 3-MCPD-Fettsäureester?
Welche Risiken gehen von 3-MCPD bzw. 3-MCPD-Fettsäureestern aus?
Wie entstehen 3-MCPD-Fettsäureester?

Diese und weitere Fragen werden in dem wissenschaftlichen Hintergrundpapier von OVID beantwortet.
Ebenfalls eingegangen wird auf Forschungsaktivitäten, die zum besseren Verständnis dieser Stoffe dienen.

Download des Hintergrundpapieres als PDF-Dokument

 

Für Fragen oder die Vermittlung von Experten können Sie sich gern an Maik Heunsch (Pressesprecher) wenden.


Telefon: +49 30 / 72625957
Telefax: +49 30 / 72625999
presse@ovid-verband.de

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Pressemeldungen zu den TFA-Leitlinien